Dinkelscherben ist zwar noch keine energieneutrale Kommune, aber auf einem guten Weg dahin. Der Energieverbrauch ist im Wesentlichen durch drei Schwerpunkte geprägt:

  • Heizung der Gebäude
  • Strombetriebene Geräte und Anlagen
  • Kraftfahrzeuge

Durch Sonnenstrom, Wasserkraft und Biogasanlagen wird heute im Gemeindegebiet - übers Jahr gemessen - schon mehr Strom erzeugt als verbraucht. 2018 wurden rund 21.000.000 kWh Strom verbraucht und über 24.000.000 kWh erzeugt.

  Einspeisung Eigenverbrauch Summe
  kWh kWh kWh
Biomasse 10.194.084    
Solar 13.308.367 434.432  
Wasserkraft 176.319    
Summe 23.678.770 434.432 24.113.202
Quelle: LEW

Der Ersatz von Heizöl, Gas, Benzin und Diesel ist die eigentliche Herausforderung. Der Ersatz kann durch direkten oder indirekten Einsatz von Strom erfolgen. Photovoltaik muss dafür noch stärker zum Einsatz kommen und Windkraft wäre für eine kontinuierlichere Versorgung wichtig. Auch mehr Wasserkraft und Energie aus Biomasse/Holz können von Bedeutung sein. Mit dem kürzlich erteilten gemeindlichen Einvernehmen für zwei Photovoltaik-Anlagen an der Bahnstrecke kommt man dem Ziel zwar schon wieder ein Stückchen näher, aber es gibt noch viel tu tun.

Der verbrauchte Strom deckt nur ca. 25% des gesamten Energiebedarfs. Ca. 45 % werden für Heizung und Warmwasser zum größen Teil mit Öl, Gas und Holz gedeckt. Die restlichen 30% verbrauchen Kraftahrzeuge und Arbietsmaschinen in Form von Benzin und Diesel.

Sehr stark vereinfacht betrachtet kann man eine vergleichbare Energiemenge gewinnen aus:

  • 1l Heizöl, Benzin, Diesel
  • 1 m³ Erdgas
  • 2,5 kg Holz
  • 10 kwH Strom

Bei gleichbleibendem Verbrauch wäre Energieneutralität bei einer Erzeugung von ca. 100.000.000 kwh (100 Mwh) aus Sonne, Wind, Wasserkraft und Biomasse/Holz erreicht. Hinzu kommt die Energie, die man für die Herstellung und den Betrieb der Energieerzeugung benötigt.

 

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